Am 5. Juni war unsere Abfahrt von Almerimar geplant. Am Nachmittag davor noch einmal alles überprüfen und siehe da, wir hatten ein wenig Wasser neben und unter dem Motor. Also zuerst herausfinden woher das kommt, verschiedene Theorien waren schnell erstellt, doch noch keine Lösung gefunden. Also das Wasser probieren, Marcel übernahm diese Aufgabe, es war Süsswasser, was schon einmal gut war. Der Verursacher war eine Zuleitung zum Boiler, was  sofort behoben wurde. Zur Sicherheit warteten wir noch einen Tag ab, ob das Problem wirklich erledigt war. So nun aber endlich starten, auf zu neuen Abenteuern.
Am 6. Juni um 5.30 Uhr hiess es Leinen los, mit perfektem Wind laut Vorhersage von 3 verschiedenen Wetterprogrammen. Aber wie wir schnell bemerkten stimmten alle 3 nicht. Also Augen zu und durch, was nicht so viel Spass machte. Wellen bis 3 m, Wind auf der Nase und auch die Strömung war gegen uns. Tja umkehren war keine Option, also durchbeissen. Für die 66 NM bis Garrucha brauchten wir 13, 5 Stunden. Waren wir froh als wir im Hafen sicher festgemacht hatten. Auch mit der Seekrankheit war es sofort vorbei. Tja diese elende Sache plagt uns immer etwas Anfang Saison. In Garrucha sind wir wegen des Windes fest gehangen, war nicht so schlimm, haben uns das Städtchen noch einmal angeschaut, denn hierher werden wir mit der Akira nicht mehr kommen. Am 11. Juni konnten wir bei gutem Wind nach Cartagena segeln, leider kamen wir 45 Min. zu spät im Hafen an, unsere Bekannten von der Nadine waren schon abgereist. Wir werden uns in der Schweiz wiedersehen und darauf freuen wir uns schon. Der nächste morgen kam schnell und wir zogen weiter bis Torrevieja, den Hafen und den Ort kannten wir schon aus den letzten Jahren. Wir machten im Real Club Nautico fest, ein schöner Hafen. Im Mercadona wurde eingekauft, und auf passenden Wind gewartet und wie könnte es anders sein, ein neues Problem tauchte auf. Plötzlich kein Strom auf der Akira ?? Also der Marinero überprüfte die ganzen Landanschlüsse und Installationen auf dem Steg, aber von dieser Seite aus war alles in Ordnung. Ok wir machen selber Strom mit dem Windgenerator und den Solar Panels, aber Landstrom ist nicht zu verachten. Aber das ist für unsere weiterfahrt morgen nach Altea oder Calpe kein Hindernis.
Bis Valencia werde ich keine Fotos einfügen die kennt ihr ja schon.